Aktualisiert am 25.03.2024

PMS-Symptome und -Typen

Wenn Hormone das Leben bestimmen

Der weibliche Zyklus ist die Basis der menschlichen Fortpflanzung. Er stellt ein sehr komplexes Geschehen dar und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Allen voran eine Reihe von Hormonen, die sich miteinander in einem empfindlichen Gleichgewicht befinden. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann dies unangenehme Begleiterscheinungen für die Frau zur Folge haben.
Neben Schmerzen bei der Menstruation und Zyklusstörungen sorgt das Prämenstruelle Syndrom (PMS) für einen großen Leidensdruck. Oft werden die körperlichen und seelischen Beschwerden der Frauen in den Tagen vor den Tagen als „Befindlichkeitsstörung“, „Zickentheater“ oder einfach nur „schlechte Laune“ abgetan. Reizbarkeit, Unausgeglichenheit, Kopfschmerzen (Menstruelle Migräne) u.a. sind im Rahmen des PMS jedoch keine Einbildung, sondern reale Beschwerden.

PMS: körperliche und psychische Symptome in der zweiten Zyklushälfte

Beim Prämenstruellen Syndrom treten körperliche und psychische Beschwerden regelmäßig vor der Regelblutung auf. Dabei unterscheidet sich die individuelle Ausprägung von Frau zu Frau. Rund 150 verschiedene Symptome werden unter dem Begriff PMS zusammengefasst.
Die Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms machen sich immer in der zweiten Zyklushälfte bemerkbar, zwischen Eisprung und Menstruation. Genauer: wenige Tage bis maximal zwei Wochen vor der Blutung. Typischerweise klingen sie mehr oder weniger abrupt mit dem Einsetzten der Periode vollständig ab. Nicht nur die Art der Symptome variiert, sondern auch Stärke und Dauer. So hat beispielsweise die eine Frau nur leichte Kopfschmerzen, während die andere an migräneartigen Schmerzen leidet.
Wie viele Frauen von PMS betroffen sind, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Die Angaben zur Häufigkeit variieren erheblich. Es dürften mehr als drei Viertel aller Frauen mit PMS-Beschwerden vertraut sein, etwa ein Drittel ist relevant beeinträchtigt.

Körperliche Symptome des Prämenstruellen Syndroms:
  • Brustschmerzen (Mastodynie)
  • Unterleibschmerzen (Mehr dazu unter: Regelschmerzen: Ursachen und Auslöser)
  • Kopfschmerzen/ Menstruelle Migräne
  • Rückenschmerzen
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Appetitveränderung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • unreine Haut
  • Übelkeit
Psychische Symptome des Prämenstruellen Syndroms:
  • Reizbarkeit
  • depressive Verstimmung
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Traurigkeit
  • Unausgeglichenheit
  • Interessenlosigkeit

Hilfe unabhängig und abhängig vom PMS-Typ

Wie kommt es zu diesen verschiedenen Erscheinungsformen und wofür ist diese Einteilung sinnvoll? Was sind die Ursachen der körperlichen und psychischen Probleme? Untersuchungen von Blut- und Speichelproben sprechen für die Annahme, dass der Hormonhaushalt bei den verschiedenen PMS-Typen auf unterschiedliche Weise aus dem Gleichgewicht geraten ist. Das ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant. Den betroffenen Frauen verhilft die genauere Charakterisierung des eigenen Beschwerdebildes zum besseren Erfahrungsaustausch, gezielterem therapeutischen Vorgehen und dadurch zu mehr Kontrolle über dieses äußerst lebensqualität-relevante Phänomen.

Unabhängig vom PMS-Typ, kann das pflanzliche Arzneimittel Agnucaston® 20 mg Ihnen Linderung verschaffen. Es verdankt seine Wirkung dem Mönchspfeffer. Agnucaston® 20 mg wirkt krampflösend1, stabilisiert das innere Wohlbefinden und – an dieser Stelle besonders wichtig – reduziert PMS-Beschwerden. Hier erfahren Sie mehr zu Mönchspfeffer bei PMS und Regelbeschwerden.

Neben dieser schonenden Hilfe gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie sie sich die Tage vor den Tagen erleichtern können. Diese sind wiederum abhängig von Ihrem individuellen PMS-Typ.

Ausschlussdiagnose – mit guten Behandlungsmöglichkeiten

Die Diagnosestellung basiert üblicherweise auf dem Beschwerdebild, dem Zykluskalender und der gynäkologischen Untersuchung, um andere Erkrankungen auszuschließen. Eventuell erfolgt auch eine Hormonbestimmung. Laborwerte oder andere Befunde mit Beweiskraft gibt es allerdings nicht. Das Prämenstruelle Syndrom ist eine Diagnose über das Ausschlussverfahren.

Dabei ist es immer gut, sich und seinen Körper möglichst gut kennen zu lernen und ihm das zu geben, was er gerade braucht. Wir haben Ihnen einen Ratgeber zum Thema PMS zusammengestellt, mit vielen interessanten Tipps für die Tage vor den Tagen. Zusätzlich enthält er einen Zykluskalender - damit sie immer den Überblick behalten. Klicken Sie einfach hier: Download Ratgeber Regelbeschwerden und PMS!

Sie müssen also nicht still und hilflos leiden, sondern können etwas tun und selbst aktiv werden. Fast so vielfältig wie die PMS-Beschwerden sind die empfohlenen Maßnahmen und bewährten Tipps zu ihrer Behandlung und Linderung. Eine gut untersuchte, wirksame und verträgliche Behandlungsmöglichkeit stellt die Pflanzenmedizin bereit: Agnucaston® 20 mg. Das pflanzliche Arzneimittel enthält als Wirkstoff einen Extrakt aus Mönchspfefferfrüchten und kann Ihre PMS-Beschwerden reduzieren.

Quellen

Haag, P. Hanhart, N. Müller, M. (2016): Gynäkologie und Urologie, 8. Aufl., Breisach, Deutschland: Medizinische Verlags- und Informationsdienste. I Netter, F.H. (2006): Netter's Gynäkologie, 1. Aufl., Stuttgart, Deutschland: Thieme. I Prämenstruelles Syndrom (PMS) & Prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) (o. D.): Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF), [online] https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/praemenstruelles-syndrom-pms/ [abgerufen am 25.11.2022].


* Die 5-fache Konzentration bezieht sich auf 20 mg Wirkstoff im Vergleich zu 4 mg in Agnucaston®. Eine 5-fache Konzentration ist nicht gleichzusetzen mit einer 5-fachen Wirksamkeit.

1 Pharmakologisch nachgewiesen in vivo im Tiermodell sowie ex vivo an uterinem Gewebe des Menschen.

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