FAQ
Häufige Fragen zu Agnucaston®
Nehmen Sie Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® über mehrere Monate regelmäßig ein. So kann sich seine Wirkung voll entfalten. Gerade die Harmonisierung des hormonellen Ungleichgewichts stellt sich erst mit der Zeit ein. Erste Besserungen zeigen sich bei vielen Frauen jedoch schon im ersten Behandlungsmonat.
Nehmen Sie Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® über mehrere Monate regelmäßig ein. So kann sich seine Wirkung voll entfalten. Gerade die Harmonisierung des hormonellen Ungleichgewichts stellt sich erst mit der Zeit ein. Erste Besserungen zeigen sich bei vielen Frauen jedoch schon im ersten Behandlungsmonat.
Wenn im Verlauf der Einnahme von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® eine Schwangerschaft eintritt, ist eine Fortführung der Therapie nicht mehr sinnvoll, da aufgrund der Hormonumstellung Ihres Körpers die mit Agnucaston® behandelbaren Symptome nicht mehr auftreten. Bitte setzen Sie das Arzneimittel ab.
Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® sollte nicht während der Stillzeit eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen und im Tiermodell eine Verminderung der Milchproduktion beobachtet wurde.
Das vergebliche Warten auf den Eintritt einer Schwangerschaft kann hormonelle Ungleichgewichte als Ursache haben, ohne dass Beschwerden oder Unregelmäßigkeiten der Periode darauf hinweisen. So können Ungleichgewichte z. B. dazu führen, dass
- kein Eisprung stattfindet und damit keine befruchtungsfähige Eizelle vorhanden ist.
- der Follikel in der ersten Zyklushälfte nicht genügend Östrogen produziert. Dadurch wird der Schleim des Muttermundes nicht so verändert, dass er für Samenfäden durchgängig ist.
- zwar ein Eisprung stattfindet, der Gelbkörper aber zu schwach ist, um genügend Progesteron zu produzieren. Die Gebärmutterschleimhaut wird so ungenügend aufgelockert, so dass sich eine befruchtete Eizelle dort nicht einnisten kann. In diesem Fall hat zwar eine Empfängnis stattgefunden, aber die Schwangerschaft kann trotzdem nicht fortbestehen.
Die Harmonisierung des Zyklusgeschehens kann den Eintritt einer Schwangerschaft begünstigen.
Wenn Sie eine Verhütungspille mit einer Östrogen-Gestagen-Kombination einnehmen, folgt das Zyklusgeschehen in der Regel dem strengen Rhythmus von Einnahme und Einnahmepause der Pille. Somit treten die mit Agnucaston® behandelbaren Zyklusunregelmäßigkeiten unter Anwendung einer Verhütungspille gewöhnlich nicht auf.
Sollte es unter der Anwendung einer Verhütungspille jedoch zu prämenstruellen Beschwerden (wie z.B. Brustbeschwerden, Reizbarkeit oder Kopfschmerzen) kommen, ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt sinnvoll. Gemeinsam mit diesem kann dann darüber entschieden werden, ob z. B. eine Verhütungspille mit einer anderen hormonellen Zusammensetzung gewählt werden kann oder eine Therapie der Beschwerden mit Agnucaston® 20 mg in Betracht kommt.
Kontrollierte Untersuchungen zu einer gleichzeitigen Anwendung von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® und hormonellen Verhütungspillen liegen bislang nicht vor. Aufgrund des Wirkprinzips von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® kann eine mögliche Wechselwirkung mit einer Verhütungspille mit einer Östrogen-Gestagen-Kombination nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Bislang liegt jedoch kein begründeter Verdacht vor, dass Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® die empfängnisverhütende Wirkung einer Pille abschwächen könnte.
Setzen Sie die Einnahme von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® wie gewohnt fort, wenn Sie einmal eine Tablette vergessen haben. Holen Sie die Einnahme nicht nach, z. B. durch Einnahme der doppelten Dosis am Folgetag.
Treten nach dem Absetzen von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® wieder Beschwerden auf, sollte die Therapie fortgesetzt werden. Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® ist für eine Langzeittherapie geeignet und ist ein sehr gut verträgliches Arzneimittel. Wenden Sie sich bei gynäkologischen Beschwerden jedoch grundsätzlich immer zuerst an Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin.
Grundsätzlich kann und darf eine ausdrückliche Empfehlung für den Einsatz eines Arzneimittels bei minderjährigen Patienten nur dann erfolgen, wenn die Sicherheit und Unbedenklichkeit der arzneilich verwendeten Stoffe in entsprechenden Untersuchungen ausreichend und zweifelsfrei dokumentiert sind.
Bei einer Sichtung und Neu-Bewertung sämtlicher verfügbarer Daten und wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Keuschlammfrüchten, dem pflanzlichen Wirkstoff von Agnucaston® 20 mg und Agnucaston®, kam ein unabhängiges Expertengremium der europäischen Gesundheitsbehörde EMA (European Medicines Agency) zu dem Schluss, dass für die Anwendung von Keuschlammfrüchten bei minderjährigen Patientinnen keine ausreichenden Daten aus klinischen Prüfungen vorliegen. Daher wird eine Anwendung bei minderjährigen Patientinnen von der EMA nicht empfohlen.
Nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung haben Ärzte im Rahmen ihrer Therapiefreiheit die Möglichkeit ein Arzneimittel auch außerhalb der zugelassenen Indikation und Dosierung einzusetzen und können somit eigenverantwortlich über einen Einsatz von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® bei Jugendlichen unter 18 Jahren entscheiden.
Für einen schädigenden Einfluss von Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston® bei Jugendlichen über die in der Gebrauchsinformation aufgeführten Nebenwirkungen gibt es keine Hinweise. Seit der Markteinführung im Jahre 1992 stellte sich Agnucaston® unabhängig vom Alter der Anwenderin als gut verträgliches Arzneimittel dar.
Haben Sie weitere Fragen zu Agnucaston® 20 mg oder Agnucaston®? Hier können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.





